Kamin Dublin
Die Geschichte Dublins weist eine lange unruhige Zeit auf. Erstmals besiedelt wurde die Stadt in Irland von den Kelten, die dort eine Siedlung erbauten. Die Wikinger ließen sich 842 neben den Kelten nieder und nannten ihre Siedlung Dubh Linn, was so viel bedeutete wie Schwarzer Sumpf und dem heutigen Namen Dublin sehr nahe kommt.

1170 wurde die Stadt von Anglonormannen in wilden Kämpfen eingenommen, die Dublin bald ausbauten und zu ihrem Verwaltungszentrum machten. Weitreichende Handelsbeziehungen zu Skandinavien, Großbritannien und Frankreich waren die Folge und versorgten die Bewohner mit unterschiedlichen Gebrauchsgütern.

1204 wurde unter König Johann von England die majestätische Festung von Dublin errichtet, um dessen Macht allen zu zeigen, die in diese Stadt kamen. Später wurde sie zu einem Schloss umgebaut. Zerstörte Gebäude wurden erneuert und zeigen noch heute in Mitten der Altstadt die Anmut und Schönheit dieser alten Gemäuer. Nach wie vor werden diese von der irischen Regierung benutzt, um beispielsweise Amtseinführungen wichtiger Posten zu zelebrieren.

Schon früh, etwa um 1229, zählte Dublin zu einer der Städte, in denen freie Bürger und Ehrenbürger ein sie vertretendes Oberhaupt wählen durften.
Als allerdings 1348 die Pest nach Dublin kam und sich Angst und Schrecken über die Stadt legten, verringerte sich die Anzahl der Bewohner drastisch.
Ebenso erging es der Stadt bei der großen Hungersnot Mitte des 19. Jahrhunderts. Dabei starben rund eine Million Menschen und etwa noch einmal so viele wanderten aufgrund dessen nach Kanada, USA und Australien aus, um dort ein besseres Leben zu führen. Viele davon kehrten nie wieder nach Dublin zurück.

Auch wenn Dublin in seiner bisherigen Zeit viele Leiden erfahren hat, so hat es sich doch heute zu einem modernen Zentrum für Kultur und Bildung gewandelt, welches gern von vielen Reisenden jedes Jahr auf ein Neues besucht und erkundet wird.