Kamin Boston
William Blackstone besiedelte als erster Europäer 1625 dieses Gebiet und bereits 1629 verkaufte er Ländereien an neue Siedler. Die ersten englischen Zuwanderer ließen sich auf einer zuerst von Ureinwohnern bewohnten Halbinsel nieder. Diese Insel war nur durch eine schmale Verbindung mit dem Festland verbunden. 1630 wurde die Siedlung unter dem Namen Boston durch den ersten Gouverneur John Winthrop gegründet. 1636 wurde in Boston die erste Lateinschule und 1636 die die erste amerikanische Universität, die Harvard Universität eröffnet.

Die Stadt Boston wurde durch die Tea Party vom 16. Dezember 1773 bekannt. Zum damaligen Zeitpunkt kam es zu Protesten und Widerständen gegen die Erhöhung der Teesteuer durch das britische Parlament und es kam zum Unabhängigkeitskrieg. Heute führt noch eine Spur aus roten Pflastersteinen zu den historischen Stätten Bostons. Dazu zählen der Boston Common, das Massachusetts State House und das Old State House.

Nach Beendigung der amerikanischen Revolution entwickelte sich Boston zu einem der reichsten Handelshäfen. Aber 1820 wanderten zahlreiche neue Bürger zu, so dass neben den Protestanten auch zahlreiche Katholiken hier eine neue Heimat fanden.

Im Jahr 1872 kam es zu einem großen Brand, während dessen ein Großteil der Häuser in Trümmer gelegt wurden. Am 15. Januar 1919 kam es zu einer erneuten Katastrophe. Ein Melassetank zerbarst und riss 21 Menschen in den Tod.

Boston hatte bereits ab 1920 auf Grund seiner Innenstadt, die zu den ältesten und am dichtesten bebauten von Amerika zählte, massive Probleme beim zunehmenden Autoverkehr. Es wurde eine sechsspurige Hochstraße über die Stadt erbaut, die aber nur kurzzeitig für eine Lösung sorgte. Er im Jahr 2007 bekam man das städtebauliche Problem in Griff.

Boston entwickelte sich zu einem intellektuellen und technologischen Zentrum Amerikas. Bis 2004 steigen die Lebenshaltungskosten auf den höchsten Stand und es kam zu einem Einbruch der Bevölkerungszahl.