Kamin Bilbao
Gegründet wurde Bilbao von Don Diego López de Haro. Er gewährte der kleinen Fischersiedlung im Jahr 1300 einige Privilegien.

Die kleine Ansiedlung wuchs nur langsam. Und so begann die Industrialisierung von Bilbao erst Ende des 19. Jahrhunderts. Die Gewinnung von Eisen hatte eine lange Tradition. Bilbaos günstige Lage an der Flussmündung des Ria del Nervión ermöglichte es viele Jahrhunderte einen florierenden Seehafen zu betreiben.

Die Menschen sprechen Euskara (Baskisch). Diese Sprache hat in Spanien den Status einer regional begrenzten Amtssprache. Es gibt acht Hauptdialekte, die wiederum in 25 Unterdialekte mit rund 50 Varianten unterteilt sind und gilt als äußerst schwer zu erlernen. Noch heute wird im Baskenland gerne die Legende erzählt, dass der Teufel eine Wette verlor, weil es ihm nicht gelang, Euskara zu erlernen.

Heute ist Bilbao eine lebendige Stadt. Sie bildet das Zentrum für Kultur und Politik im Baskenland. So ist zum Beispiel das Guggenheim-Museum berühmt und genießt weltweit einen sehr guten Ruf.
Doch ein Guggenheim-Museum alleine macht noch keine sehenswerte Stadt aus. So wurde Bilbao nicht nur großflächig begrünt, sondern erhielt eine moderne U-Bahn und neue Brücken. Es wurde viel Geld in die Infrastruktur investiert. Dadurch erhielt die ehemalige Industriestadt Bilbao ein sympathisches und unverwechselbares Gesicht.
Absolut sehenswert ist die schöne Altstadt von Bilbao, sie liegt am rechten Ufer des Ria. Hier haben sich moderne und traditionelle Geschäfte niedergelassen. Es finden sich auch Läden der internationalen Modeketten, Restaurants und Bars. Und natürlich kleine Läden, in denen schon seit über 100 Jahren die berühmten Baskenmützen verkauft werden.