Kamin Athen
Die griechische Hauptstadt Athen wird bereits seit etwa 5000 Jahren besiedelt und ist heute einer der wichtigsten Reisepunkte zwischen den griechischen Inseln und dem Festland.

Laut der griechischen Mythologie sollen sich Athene und Poseidon um die Zuneigung der Bewohner dieser Siedlung, die zur damaligen Zeit noch ohne Namen war, bemüht haben. Ein Wettstreit um das schönste Geschenk der beiden sollte entscheiden, wer Namensgeber sein durfte.
Poseidons Geschenk war ein Brunnen, der jedoch nur Salzwasser spuckte und damit unbrauchbar war.

Athene schenkte einen Olivenbaum, der neben den Oliven auch noch Holz spendete. Dadurch wurde sie als Namensgeberin ausgewählt.

Aufzeichnungen nach gab König Kekrops I. der Stadt ihren Namen.
Mitte der 1980er Jahre erhielt Athen die Ehre, zur Kulturhauptstadt Europas ernannt zu werden.

Eines der ältesten Bauten in Athen ist die Akropolis. Die Burg ist auf einem Felsen gebaut und thront über dem heutigen Athen. Einst galt sie als Sitz der Könige und Herrscher der Stadt, sowie als Verteidigungsanlage. Später wich diese Funktion und die weltlichen Herrscher machten den Göttern Platz, die fortan in diesen Mauern angebetet wurden. Eine Statue der Stadtgöttin Athene soll einst dort gestanden haben.

Die Akropolis wurde in die Liste der UNESCO als Weltkulturerbe aufgenommen und wird noch vielen Generationen von der Frühzeit Athens erzählen können.

Athen erlebte in seiner Geschichte viele Kriege und Besetzungen. Auch Hungernöte zerrten am Volk und zwangen es, abzuwandern. Doch in den letzten 150 Jahren wuchs Athen enorm an. Da immer mehr Ausländer die Stadt besiedeln und die Immobilienpreise zu hoch werden, wandern die Athener aus. Doch die Geschichte dieser sagenumwobenen Stadt bleibt lebendig und wird immer weiter erzählt durch die Gebäude und die vielen Museen der Stadt.