Elektrokamin Vigo
Vigo gehört zu Galicien in Spanien und ist einer der größten natürlichen Häfen und ist über die Ria de Vigo, die am Atlantik entlang verläuft, zu erreichen. Wenn es um Fischfang geht, fällt der Name Vigo, und das weltweit.

Ursprünglich waren es die Römer, die Vicus gründeten. Julius Caesar wollte von Vicus aus die englische Insel erobern. Almanzor, ein Herrscher der Mauren, zerstörte die Stadt und Fernando II baute sie wieder neu auf. Normannen wüteten im 14. Jhdt. genauso schlimm wie die Pest. Karl V stattete danach die Stadt mit besonderen Privilegien aus und schaffte eine neue Blütezeit, die dem Handel mit Südamerika zuzuschreiben war. Doch schon 1589 verwüstete Francis Drake die Stadt. Den plündernden Türken schließlich verdankt Vigo seine Stadtmauern. Als nach der Seeschlacht von 1702 nun die Engländer einen Verwüstungszug durch Vigo trieben und Napoleon nachsetzte, reichte es den Bewohnern von Vigo. Schnell waren die Franzosen vertrieben. Einen neuerlichen kulturellen Durchbruch erlebte Vigo als Zentrum der Movida nach der Transicion am Ende der Zeit unter Franco.

Bekannt ist Vigo über Spaniens Grenzen hinaus auch wegen seines Strandes Illa do Norte, der vom Guardian zu den 10 schönsten Stränden dieser Welt gewählt wurde. Er ist auf einer der drei vorgelagerten Inseln Islas Cies zu finden. Das Fischerviertel Berbés ist neben der Altstadt und dem Hafen ein Muss für jeden, der Vigo besuchen will. Meersfrüchte gibt es hier immer frisch und in der Austerngasse Rua da Pescaderia gibt es sensastionell frische Austern zum Schlürfen. Das Fischerviertel ist voller Charme und Lebendigkeit.