Elektrokamin Tarragona
Die katalanische Stadt Tarragona wurde vor dem dritten vorchristlichen Jahrhundert von Iberern gegründet und im Jahr 218 v. Chr. durch die Römer erobert, diese nannten sie Tarraco. Aus der römischen Zeit sind in Tarragona zahlreiche Baudenkmäler wie das Amphitheater und die Aquäduktbrücke erhalten. Die gesamten römischen Bauwerke der Stadt wurden von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt.

Bei Bauarbeiten werden weiterhin Bauten aus römischer Zeit entdeckt.

Im Jahr eroberte Raimund Berengar III. Tarragona und errichtete dort das Erzbistum Kataloniens. Diese Eroberung bedeutete die Unabhängigkeit der katalanischen Kirche vom Erzbistum Narbonne.

Erst im Jahr 1811 wurde die Stadt wieder zu einem wichtigen Schauplatz der Geschichte, als Napoleon bei der Belagerung von Tarragona sie erst wieder nach einer sechswöchigen Belagerung einnehmen konnte.

Nachdem unter Franco die katalanische Sprache verboten war, verstärkte sich in Katalonien mit dem Sieg der spanischen Demokratie der Wunsch nach staatlicher Unabhängigkeit. Die Anerkennung Kataloniens als autonome Region erscheint als fairer Kompromiss zwischen den spanischen Wünschen nach dem Fortbestand Spaniens als Mehrvölkerstaat und dem Streben Kataloniens nach Unabhängigkeit; der größte Teil der Bewohner ist mit der aktuellen Situation zufrieden. Die in der Öffentlichkeit übliche Sprache ist Katalanisch, nicht Spanisch.

Neben den bereits erwähnten Bauwerken aus römischer Zeit empfiehlt sich in Tarragona ein Besuch des Hafens.

Zwei sehenswerte sakrale Bauwerke sind die Kathedrale sowie das ehemalige Kloster Poblet. Die Kathedrale wurde gegen Ende des 12. Jahrhunderts errichtet, in ihrem Innern beeindruckt besonders der Marienaltar aus dem 14 Jahrhundert.

Die gepflegten Strände Tarragonas bieten sowohl zum Baden als auch zum Windsurfen ideale Gelegenheiten.

Das Nachtleben für Partygänger ist ausgeprägt.