Elektrokamin Sevilla
Mit einer dreiviertel Million Einwohnern zählt Sevilla, die Hauptstadt Andalusiens, zu den größten Städten Spaniens. Der ozeanische Einfluss und das mediterrane Klima ziehen das ganze Jahr über Besucher an. Selbst in den kältesten Monaten von Dezember bis Februar fallen die Tagestemperaturen kaum einmal unter 15°C. Amerikanische und gleichermaßen arabische, ebenso wie altrömische und orientalische Einflüsse prägen Sevilla. Auf diese harmonischen Unterschiede ist es möglicherweise zurück zu führen, dass diese am Guadalquivir gelegene Stadt immer wieder als Kulisse für Kinofilme genutzt wird.

Sevilla eignet sich jedoch nicht nur als Filmkulisse und Partymeile, sondern hat sehr viele Sehenswürdigkeiten mit kulturellem Charakter zu bieten. Dazu zählt beispielsweise die weltweit größte, gotische Kathedrale „Maria de la Sede“, mit ihren fünf Schiffen und diversen Seiten-Kapellen, sowie zahlreichen Kunstschätzen. Sie ist ebenso sehens- und erlebenswert, wie der „Torre del Oro“ (Goldener Turm), der maurische Palast „Alcázar“ und „Las Ventas“, ein Amphitheater, das Spaniens größte Arena darstellt. Triana beeindruckt mit seinen vielzähligen bunten Häuschen und einer ursprünglichen Seefahrer-Romantik, die man anderenorts durchaus vergeblich sucht.

Sevilla verfügt über eine ausgezeichnete Infra-Struktur mit gut ausgebautem Autobahnnetz, einer Bahntrasse für Hochgeschwindigkeitszüge und einem internationalen Flughafen. Im Ursprung dieser Stadt liegt nicht nur die Entstehung des Flamencos, sondern ebenfalls der Tapas. Dabei handelt es sich um kleine Spezialitäten, die Tag und Nacht zum Naschen verführen. Sie werden aus Fisch oder Fleisch, teilweise auch aus Gemüse, zubereitet und dienen gleichermaßen als Vorspeise wie auch als Beigabe zu Getränken an den zahlreichen Bars dieser Stadt. Verschlungene Gassen und palastartige Bauten gehören ebenso ins Stadtbild, wie die oftmals frei zu besichtigenden, mit Marmor getäfelte Innenhöfe zahlreicher Häuser.