Elektrokamin Salamanca
Das Auffallendste an Salamanca ist die goldene Färbung aller Gebäude im Stadtkern, denn selbst die neueren Häuser wurden aus dem "Stein von Villamayor", der durch seinen hohen Eisengehalt wunderbar zu bearbeiten ist, gebaut.

Überaus sehenswert ist die Kathedrale, die zu Beginn der Renaissance entstanden ist. Im Gegensatz zur damals üblichen Praxis wurde die alte Kathedrale aus dem 12. Jahrhundert, die am selben Platz steht, nicht abgerissen, sondern als Nebengebäude der neuen Kathedrale erhalten. Einen Besuch wert ist auch das Stadtpalais, das mit über dreihundert Jakobsmuscheln, dem Symbol für die Pilgerschaft nach Santiago de Compostela, geschmückt ist. Deshalb ist das Palais, das aus dem 15. Jahrhundert stammt, auch als "Casa de las Conchas" ("Haus der Muscheln") bekannt.

Zu den ältesten Universitäten Europas zählt die Universität von Salamanca. Schon im Jahr 1218 ließ Alfonso IX das Hauptgebäude im filigranen Plateresken-Stil erbauen. Die Fassade ist mit hunderten von Figuren verziert, wobei der "Frosch auf dem Totenkopf", der unter der Vielfalt der Motive gar nicht so leicht auszumachen ist, als die berühmteste gilt. Bis heute ist Salamanca eine junge und lebendige Universitätsstadt geblieben, die mit unzähligen Bars, Restaurants und Diskotheken für ein lebendiges Nachtleben sorgt.

Haupttreffpunkt der Stadt ist der Plaza Major aus dem 18. Jahrhundert, der ohne Übertreibung zu den schönsten Plätzen Spaniens gezählt werden kann. In den von hier ausgehenden Nebenstraßen stehen so imposante Kirchen wie die Kapuzinerkirche "Iglesia de los Capuchinos" oder die Kirche "Igelsia de la Purisma". Nicht umsonst hat die UNESCO die gesamte Altstadt von Salamanca zum Weltkulturerbe erklärt.