Elektrokamin Pompei
Pompei, eine Stadt in der Provinz Neapel (Amtssprache: Napoli), zählt zu einer der geschichtsträchtigsten Städte in Italien. Der Ausbruch des nahe gelegenen Vulkans Vesus im Jahre 79 nach Christus hat die gesamte Stadt zerstört und unter einer meterdicken Ascheschicht begraben. Dieses antike Pompeji ist zumeist das Erste, woran man denkt, wenn der Name irgendwo erscheint. Viele Jahrhunderte war die Gegend nicht bewohnbar. Besonders erschwert wurde diese Situation durch Piraterie, Krankheiten und weitere, kleinere Vulkanausbrüche. Erst im 11. Jahrhundert erfolgte erneut eine Besiedlung der Gegend, zunächst ausschließlich um die Kirche San Salvatore di Valle (später Santissimo Valle) herum. Als sich auch Jahrhunderte später keine stabile Wohnsiedlung, geschweige denn Stadt, etablieren konnte, ist die Kirche abgetragen und einen Kilometer weiter in Fossa di Valle wieder aufgebaut worden. Hier befindet sich noch heute der zentrale Punkt des modernen Pompeis. Auf Grund der Errichtung eines Tempels, der Madonna des Rosenkranzes, der von zahlreichen Pilgern begeistert angenommen und aufgesucht wurde und dank vieler Spenden in kurzer Zeit fertig gestellt werden konnte, musste die antike Kirche weichen und wurde hinter dem Tempel neu errichtet.

Wer sich in Neapel befindet, sollte einen Ausflug nach Pompei machen und dort die Geschichte selbst erleben. Die ausgegrabene Stadt Pompeji zeigt dem Besucher die alten Wohn- und Arbeitsstätten der damaligen Bewohner, inklusive der Stadtmauer, den Gassen und Straßen, dem Theater und weiteren Besonderheiten. Bis heute ist die Stadt jedoch nicht vollständig ausgegraben und im Laufe der Jahrhunderte immer wieder diversen Katastrophen, u. a. einem Bombenangriff im Zweiten Weltkrieg ausgesetzt worden.