Elektrokamin Oxford
Die über 1000-jährige Stadt Oxford liegt etwa 80 Kilometer westlich Londons an den Ufern der Themse und ist auch durch das Eisenbahnnetz mit ihr verbunden. Bereits im 12. Jahrhundert ist die Existenz der Universität nachgewiesen. Neben den imposanten Gebäuden der verschiedenen Colleges prägen auch das im Viktorianischen Stil errichtete Rathaus sowie mehrere ausgedehnte Parks das Stadtbild.

Obwohl Oxford als Stadt der Autoproduktion und bedeutender Verlagsstandort auch eine moderne Seite hat, wird das städtische und kulturelle Leben zu einem Großteil von den universitären Traditionen, den Professoren und Studenten geprägt.

Viele der verschiedenen Colleges - die bekanntesten sind wohl Christ Church, Balliol, Magdale, St. John’s, Trinity und Corpus Christi - öffnen sich teilweise oder an bestimmten Tagen den Besuchern. Unbedingt besuchenswert ist auch die Bodleian Library, heute die zweitgrößte Biblothek Englands und mit über 400 Jahren auch eine der ältesten. Das 1683 eröffnete Ashmolean Museum, das eine Kunst- und eine archäologische Sammlung beherbergt und das Oxford University Museum of Natural History, das sich ganz der - nicht nur britischen - Naturgeschichte widmet.

Wer sich nach einem anstrengenden Tag in Oxford erholen will, muss nicht lange suchen. Noch immer ist die Tradition lebendig, sich von Studenten in so genannten "Punts", also flachen Kähnen, über die Kanäle staken zu lassen. (Wobei die Punter von Oxford vorn auf dem Kahn stehen, die aus Cambridge hinten.) Hat das Universitätsleben nach solch einem Besuch einen neuen, begeisterten Freund gefunden, sind die verschiedenen Sommerkurse - Sprachkurse, aber auch wissenschaftliche Themen werden hier gelehrt und vertieft - der Universität zu empfehlen, die jedem offen stehen.