Elektrokamin Bari
Die Stadt Bari, gelegen im äußersten Süden Italiens, hat aktuell an seiner Wichtigkeit für Italien verloren. Die Fährverbindungen nach Nordafrika und Griechenland zeugen aber daher, dass Bari bereits im Zeitalter des römischen Reichs eine wichtige Hafenstadt war. Damals versuchten viele Afrikaner ihr Glück in Italien bzw. in Rom. Die Geschichten der ausländischen Gladiatoren finden mit der Landung in Bari ihren Anfang. Noch heute kommen in Bari viele Flüchtlingsschiffe mit Personen an, die sich in der europäischen Union ein besseres Leben erhoffen.

Die ersten Spuren einer Existenz von Bari, fand man bereits vor über 4000 Jahren. Als Teil des römischen Reichs war Bari in der Lage, eigene Gesetze zu verabschieden und Zahlungsmittel zu prägen. Dennoch ist die Geschichte Baris auch mit vielen blutigen Übergriffen verbunden. Die Stadt war oft Zielpunkt von Überfallen seitens der Araber oder Byzantiner. So wechselte die Herrschaft und Zugehörigkeit von Bari ständig. Die Römer, die Germanen, die Araber, die Byzantiner und nicht zuletzt die Normannen. Alle Stämme haben einen gewissen Einfluss hinterlassen, bis zu der Zerstörung im Jahre 1155. Die Bewohner der Stadt rebellierten mit aller Macht gegen die Normannen, bis Wilhelm der 1., in der Geschichte besser bekannt als Wilhelm der Böse, die Stadt Bari zerstören ließ. Die Bewohner wurden vertrieben und die Kathedrale war das einzige Bauwerk, was erhalten blieb. Nach einer schier endlosen Zeit des Vegetierens, erlebte Bari unter Friedrich dem 2. eine wahre Blütezeit.

Bari spiegelt die Zusammenhänge von Erfolg und Niederlage so wieder, wie kaum eine andere Stadt auf dieser Erde. Doch ständige Regierungs- und Herrscherwechsel prägten auch die Architektur und Kunst in Bari.