Elektrokamin Augusta
Augusta ist eine Kleinstadt an der Ostküste der italienischen Insel Sizilien. Sie hat etwa 35.000 Einwohner und liegt nördlich der Provinzhauptstadt Syrakus.

Dieses Küstenstädtchen wurde im Vergleich zu anderen Ansiedlungen auf Sizilien spät gegründet. Vermutlich errichteten dort die Normannen Ende des 12. Jahrhunderts eine Siedlung mit einer kleinen Burganlage.
Der römisch-deutsche Kaiser Friedrich II. von Hohenstaufen erbaute 1232 das Kastell, welches noch heute Augusta beherrscht. Dieses wurde auf den Fundamenten der Normannenburg errichtet. Um diese Wehranlage entstand eine stetig wachsende Siedlung und da Friedrich II. Stützpunkte im Mittelmeer benötigte, baute er einen Kriegs- und Handelshafen.

18 Jahre nach dem Tod Friedrichs, eroberten Truppen von Aragon die Stadt. Dies geschah 1268.

Im Laufe der Zeit wurde die Stadt mehrfach zerstört. Vor allem im 17. Jahrhundert erlitt sie schwere Beschädigungen. 1676 im französisch-spanischen Krieg, 1693 nach einem schweren Erdbeben.

Dem Erdbeben fiel auch der Dom aus dem Jahre 1644 zum Opfer. Jedoch wurde er unmittelbar danach neu aufgebaut. Die beherrschenden Gebäude der Altstadt stammen somit mit Ausnahme des Kastells aus dem späten 17. und dem frühen 18. Jahrhundert.

1870 wurde das Königreich beider Sizilien dem neuen Königreich Italien einverleibt. Seitdem ist die Stadt unter italienischer Herrschaft.

Heute ist Augusta eine moderne Industriestadt mit vielseitiger Industrie. In der Umgebung befinden sich auch Steinbrüche in denen Marmor abgebaut wird. Marmor aus Sizilien wird seit Jahrhunderten geschätzt und befindet sich in vielen Kirchen der Insel oder des süd italienischen Festlandes. Der Stadtteil Brucoli ist zudem ein Seebad das von Bade- und Wassersporttouristen aufgesucht wird.